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Dresdner Stadtgeschichte
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Weißeritz- und Elbe-Hochwasser im August 2002
Im August 2002 musste Dresden gleich zwei verheerende Hochwasser erleiden: Der Fluss Weißeritz überströmte mit noch nie erlebter Gewalt große Teile der Stadtteile Plauen, Löbtau und Friedrichstadt sowie den Hauptbahnhof und den Bereich von der Prager Straße bis zur Ostra-Allee. Einige Tage später erreichte die Elbe mit 9,40 m einen seit Jahrhunderten nicht mehr gemessenen Wasserstand und überflutet weite Teile der flussnahen Stadtbereiche. Man begann auch um die Sicherheit der Elbbrücken zu fürchten. (Der Autor dieses Reiseführers erlebte das Hochwasser als Einwohner der Friedrichstadt, die sowohl vom Weißeritz-Hochwasser als auch kurz danach vom Elbe-Hochwasser besonders schwer betroffen wurde und länger als eine Woche vom Umland nahezu abgeschnitten war.)

Viele historische Gebäude wie der Zwinger, die Semperoper, die Gemäldegalerie, die Kathedrale, das Schauspielhaus, der Landtag und das Taschenbergpalais erlitten Schäden durch die Überflutung der Keller und Fundamente. Die dort deponierten Stücke der Dresdner Kunstsammlungen gerieten in große Gefahr. Die Gruft der Kathedrale, in der viele der Sächsischen Kurfürsten und Könige beigesetzt sind, war vollgelaufen und musste später aufwendig restauriert werden. Ebenso waren viele Gaststätten, Geschäfte, Wohnungen, Büros, Handwerksbetriebe und Tiefgaragen betroffen.

Dank großzügiger Spenden aus ganz Deutschland und dem Ausland und dank umfangreicher staatlicher Wiederaufbauhilfen konnten die Spuren des Hochwassers bis heute fast vollständig beseitigt werden.

Weißeritz- und Elbe-Hochwasser 2002
Bilder: oben: vom Weißeritz-Hochwasser zerstörtes Haus und beschädigte Weißeritz-Brücke, von der Weißeritz überschwemmte Gleisanlagen des Hauptbahnhofes, unter Wasser stehender Wiener Platz (Vorplatz des Hauptbahnhofes), Mitte: von der Weißeritz überschwemmter Zwinger, von der Weißeritz überschwemmte Prager Straße, unten: überschwemmtes Elbufer am Theaterplatz, Elbe-Hochwasser in der Münzgasse, überschwemmte Schiffsanlegestellen an der Brühlschen Terrasse

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