![]() |
Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz) Einführung | Vordere Sächsische Schweiz | Hohnstein | Hintere Sächsische Schweiz | Böhmische Schweiz | Information Nationalpark Sächsische Schweiz - Beliebtes Wander- und Felsklettergebiet vor den Toren Dresdens - ![]() Der als Sächsische Schweiz bezeichnete ca. 360 km² große deutsche (sächsische) Teil des Elbsandsteingebirges zählt zu den eigenartigsten und schönsten Landschaften Deutschlands. Er befindet sich etwa 35 km östlich von Dresden. Mit malerischen Felsen, Tafelbergen und bizarren Schluchten sowie zahlreichen Höhlen bildet diese Landschaft ein natürliches Gesamtkunstwerk, das Ausflügler, Wanderer und Kletterer, aber auch die Dresdner Künstler, vor allem die Romantiker, schon seit dem Ende des 18. Jahrhunderts zu schätzen wissen. Die enorme Naturvielfalt macht das Gebirge nicht zuletzt auch für Geologen, Mineralogen, Botaniker und Entomologen sehr interessant. ![]() Die Sächsische Schweiz ist ein großes Wandergebiet mit einem Wegenetz von insgesamt etwa 1.200 km Länge. Als größtes Felsklettergebiet im Osten Deutschlands bietet sie mit etwa 900 freistehenden Felsen (etwa 5.000 Aufstiegen) auch beste Bedingungen für die "Hohe Schule" des Kletterns. Der Name "Sächsische Schweiz" soll von den aus der Schweiz stammenden, am sächsischen Hof tätigen Malern Anton Graff (1736-1813) und Adrian Zingg (1734-1816) geprägt worden sein. Das im Mittel 400 m ü. NN hohe, stark zerklüftete Tafelbergland ist zwischen der Lausitzer Überschiebung im Norden und dem Osterzgebirge im Südwesten gelegen. Der Große Zschirnstein (562 m ü. NN) ist der höchste Berg der Sächsischen Schweiz. In Tschechien schließt sich das Naturschutzgebiet Böhmische Schweiz an. In dem im Jahr 1956 eingerichteten 368 km² großen Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz wurden am 12. September 1990 zwei zusammen 93 km² große, zu 93% bewaldete Areale unter besonderen Schutz gestellt. (Dies war eine der letzten Amtshandlungen der scheidenden DDR-Regierung.) Am 25. April 1991 wurde diese Kernzone des Gebirges zum Nationalpark Sächsische Schweiz erklärt. Der westliche Teil erstreckt sich zwischen Stadt Wehlen und Prossen (einschließlich Bastei und Hohnstein), der östliche Teil zwischen den Schrammsteinen und der tschechischen Grenze. Hier sind solche Aktivitäten wie Felsklettern, Camping oder Pflanzensammeln nicht gestattet. Im Nationalparkhaus in Bad Schandau werden die geologischen, botanischen und zoologischen Kostbarkeiten des Elbsandsteingebirges in Ausstellungen und einer Multivisionsschau vorgestellt. Über die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Wander-, Kletter- und anderen Freizeitmöglichkeiten in der Sächsischen Schweiz kann man sich auch in der Amselfallbaude im Amselgrund bei Rathen informieren. ![]() Im Elbsandsteingebirge trifft man auf eine einzigartig reiche Flora und Fauna. In den kühlen feuchten Schluchten sind dunkle Fichtenwälder, an den Hängen und auf den Höhen dagegen Birken- und Kiefernwälder zu finden - auf basaltischem Gestein auch Buchen- und Ahornwälder. Darin wachsen seltene Kräuter und 26 Farnarten. In den Wäldern leben Rot- und Rehwild, Wildschweine, wiederangesiedeltes Gamswild, Uhus, Wanderfalken, Schwarzstörche, Kolkraben, Gartenschläfer (Bilche), aus Böhmen eingewanderte Luchse und viele andere, z. T. seltene Tierarten. Zur Entstehung des Elbsandsteingebirges Das Elbsandsteingebirge ist eine Sandsteinkarst-Korrosionslandschaft. Der Sandstein ging aus Quarzsand-Ablagerungen hervor, die sich in einem vor etwa 100 Millionen Jahren (in der Kreidezeit) hier existierenden Meer bildeten. Diese Sedimente verdichteten sich über Jahrmillionen hinweg zu Quarzsandstein. ![]() ![]() Bilder: Felsen im Schrammsteingebiet Am Ende der Kreidezeit hob sich die nördlich angrenzende Lausitzer Granitplatte um etwa 600 m und schob sich auf die bis zu 600 m mächtige Sandsteinplatte, wodurch diese zerbrach. Vulkanische Durchbrüche erzeugten in jener Zeit zahlreiche kegelförmige Erhebungen in der Landschaft, die noch heute besonders in Böhmen, aber auch in der Sächsischen Schweiz (z. B. Großer Winterberg) sichtbar sind. Als sich im Tertiär der Südflügel des Erzgebirges um etwa 1.000 m hob, wurde auch die Sandsteinplatte mit hochgedrückt, schräg gestellt und gegen die Lausitzer Granitplatte gepresst. Weil dieser Druck in eine andere Richtung als der Druck bei der Hebung der Lausitzer Granitplatte wirkte, erhielt der Elbsandstein seine typische quaderförmige Struktur. ![]() Seit der Zeit des Tertiärs graben die Elbe und ihre Zuflüsse tiefe Schluchten in den weichen Sandstein der angehobenen und zerdrückten Platte hinein. Die heutige Felsenlandschaft ist der Rest, den die Erosion von der einstigen kompakten Sandsteinplatte übrig ließ. Auch das in der Eiszeit (in der Elsterkaltzeit vor 450.000 Jahren) bis in diese Gegend vorgedrungene Inlandeis formte die Landschaft. Es ließ in dem zu dieser Zeit schon 150 m tiefen Elbtal auch viel Geröll zurück. Aber auch der Wind, der jährliche und tägliche Temperaturwechsel und die Baumwurzeln waren an der Formung des wildromantischen Erosionsgebirges mit seinen malerisch-bizarren Felslandschaften beteiligt. Bei den Erhebungen des Elbsandsteingebirges unterscheidet man "Steine" und "Berge". Die durch steile Felswände ausgezeichneten tafelbergartigen "Steine" (z. B. der Lilienstein, 415 m ü. NN, der Pfaffenstein, 429 m ü. NN, der Königstein, 361 m ü. NN, und der Große Zschirnstein, 561 m ü. NN) sind Reste der einst zusammenhängenden Sandsteinplatte. Als "Berge" werden dagegen alte Vulkankegel bezeichnet. Dazwischen erstrecken sich die "Gründe" genannten Schürftäler der (meist recht kurzen) Bäche des Gebietes. Außer den Tafelbergen (den "Steinen") gibt es auch stark zerklüftete Felsreviere - wahre Felslabyrinthe mit Türmen, Zinnen, Nadeln, Schluchten und Klammen (z. B. das Bastei-Umfeld und die Schrammsteine). Im Umland des Gebirges, 100 bis 120 m über dem Elbtal, erstrecken sich die mit Schotter- und Lehmdecken überzogenen, meist landwirtschaftlich genutzten "Ebenheiten". Abbau und Nutzung des Sandsteins Der Elbsandstein wird seit dem 14. Jahrhundert genutzt. Um 1900 waren ca. 3.000 Arbeiter in 290 Steinbrüchen beschäftigt. Weil das Steinebrechen die Haupterwerbsquelle der Bewohner des Elbsandsteingebirges war, litten diese in Zeiten geringer Bautätigkeit, wie z. B. im Siebenjährigen Krieg (1756-1763), große Not. Zwischen Wehlen und Rathen erstrecken sich die 1,5 km langen und bis zu 145 m hohen Weißen Brüche entlang der Elbe. Der Sandsteinabbau begann hier schon im 14. Jahrhundert. Große Felsstürze wie die von 1829, als 13 Steinbrecher verschüttet wurden, und von 1877 forderten zahlreiche Opfer unter den Steinbrechern. Im Jahr 1910 kaufte die "Vereinigung zum Schutze der Sächsischen Schweiz" den Steinbruch. Sie legte ihn still und bepflanzte das Gelände. Den letzten großen Felssturz gab es hier im Jahr 1964. Der zwischen Wehlen und Rathen - an den Weißen Brüchen vorbei - verlaufende Haldenweg gehört zu den schönsten Elbwanderwegen. Die Katholische Hofkirche und die Frauenkirche in Dresden wurden aus Postelwitzer Sandstein gebaut. Die Postelwitzer Brüche wurden im Jahr 1907 stillgelegt. Im 18. Jahrhundert erlangte der in der Region Pirna betriebene Sandsteinabbau eine große Bedeutung. Vor allem für die zahlreichen barocken Großbauten in Dresden waren die Steinbrecher tätig. Aber auch der Meißner Dom, das Brandenburger Tor in Berlin, das Rathaus von Antwerpen und das Kopenhagener Schloss Christiansborg sind aus Pirnaer Sandstein gebaut. Der Pirnaer Hartsandstein diente außerdem als Schleifmittel in der Holz- und Zellstoffindustrie. Heute sind im Elbsandsteingebirge und im Raum Pirna noch sieben Sandsteinbrüche mit etwa 280 Beschäftigten in Betrieb. Für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche wurden große Mengen von Sandstein vor allem aus dem Postaer, dem Cottaer und dem Reinhardtsdorfer Steinbruch verwendet. Besiedlung, Schifffahrt, Eisenbahn In slawischer Zeit (etwa 600 bis 1000 u. Z.) war das Elbsandsteingebirge, das Grenzgebiet zwischen den Gauen Milska (der späteren Oberlausitz), Nisani (Dresdner Elbtal) und Dacena (ehem. Tetschener Gebiet), nur spärlich besiedelt und diente wohl überwiegend als Zufluchtsort in Kriegszeiten und als vorübergehender Wohnort der Elbfischer. Viele geografische und Ortsnamen der Region gehen aber auf alte slawische/sorbische Namen zurück (z. B. Biela, Gohrisch, Gottleuba, Kirnitzsch, Ostrau, Pirna, Polenz, Schandau, Wehlen, Wesenitz und Zschirnstein). Zu einer nennenswerten Besiedlung des Elbsandsteingebirges kam es erst im 11. Jahrhundert und besonders in der Zeit der zweiten deutschen Ostexpansion im 12. Jahrhundert, als auf den Ebenheiten des Elbsandsteingebirges nach umfangreichen Rodungen solche Orte wie Hohburkersdorf, Kleinhennersdorf, Thürmsdorf und Uttewalde gegründet wurden. Die Herren der Neusiedler hatten die Gebiete vom böhmischen König als Lehen erhalten. Im Mittelalter gab es im Elbsandsteingebirge, in dem die Grenze zwischen der Mark Meißen und dem Königreich Böhmen sowie bedeutende Handelswege verliefen, zahlreiche Burganlagen. Viele dieser böhmischen Grenzwarten und -burgen entwickelten sich dann zu Raubritterburgen. Den sächsischen Landesherren und dem Oberlausitzer Sechsstädtebund gelang es bis 1459, die Burgen zu zerstören und das Raubritterunwesen zu beenden. Von den Befestigungen blieben meist nur einige Mauerreste, Gräben, Falze, Höhlen, Zisternen und Treppen erhalten. Nur die mächtige Festung Königstein und die uneinnehmbare Burg Hohnstein wurden weiter genutzt und über die Jahrhunderte hinweg immer mehr verstärkt. Schon im 10. Jahrhundert fand die durch das Elbsandsteingebirge verlaufende Elbschifffahrt Erwähnung. Flussaufwärts wurde gesegelt oder getreidelt (die Schiffszieher hießen "Bomätscher"). Eine Fähre in Pirna wird erstmals im Jahr 1325 erwähnt. Außer den Händlern und Fischern fuhren Holzflößer auf der Elbe. Sie brachten Holz aus Böhmen und aus dem Elbsandsteingebirge nach Pirna, Dresden und in andere elbabwärts gelegene Städte (die damals überwiegend aus Holz erbaut waren und entsprechend viel von diesem Baumaterial benötigten). ![]() Im Jahr 1837 trat der "Königin Maria" genannte erste Elbe-Raddampfer seine Jungfernfahrt von Dresden nach Rathen an. In der Mitte des 19. Jahrhunderts begann der technische Ausbau der Elbe, der durch die Einengung und Vertiefung der Fahrrinne den Strom für Schiffe bis 1.350 t Wasserverdrängung befahrbar machte. In den Jahren 1845 bis 1851 wurde für die Böhmische Eisenbahn die Bahnstrecke Dresden-Prag gebaut, die über sieben Viadukte und 164 Brücken entlang der Elbe durch das Elbsandsteingebirge führt. Seitdem Dampfschiffe und Eisenbahnzüge in die Sächsische Schweiz verkehren, ergießt sich alljährlich ein enormer Besucherstrom in dieses landschaftliche Kleinod vor den Toren Dresdens. Dennoch findet man hier auch unzählige stille Wanderstrecken in bezaubernder Umgebung. Tourismus ![]() Zu den ersten Künstlern, die das Interesse an den landschaftlichen Schönheiten der Sächsischen Schweiz weckten, gehören der Porträtmaler Anton Graff und sein Freund, der Kupferstecher Adrian Zingg. Die beiden gebürtigen Schweizer waren ab 1766 an der Dresdner Kunstakademie tätig. Sie wanderten häufig im Elbsandsteingebirge und hielten dessen Landschaft in ihren Skizzenbüchern fest. In ihren Briefen nach Hause schrieben sie oft "Grüße aus der Sächsischen Schweiz". Um 1790 tauchte dieser Begriff dann in der Literatur auf und wurde besonders von den Romantikern aufgegriffen und verbreitet - obwohl die Sächsische Schweiz wenig mit der Schweizer Alpenlandschaft gemein und mit ihrer eigenen Schönheit auch gar keinen solchen Vergleich nötig hat. Bild: Blick von der Festung Königstein zum Lilienstein Künstler der Romantik wie Ludwig Richter und Caspar David Friedrich wanderten oft auf der später Malerweg genannten Wanderroute, die von Dresden über Pillnitz nach Wehlen, Hohnstein und Bad Schandau und weiter in die Schrammsteine führt. Caspar David Friedrich rief mit seinen von der Landschaft der Sächsischen Schweiz angeregten Gemälden wie "Wanderer über dem Nebelmeer" und "Felsenschlucht" eine romantische Naturbegeisterung bei seinen Zeitgenossen hervor. Mit der "Entdeckung der Landschaft" setzte zu Beginn des 19. Jahrhunderts in vielen landschaftlich besonders schönen Gebieten Europas der Tourismus ein. Wegenetze wurden angelegt, Gaststätten und Unterkünfte eingerichtet und Reiseführer herausgegeben. Der Lohmener Stadtpfarrer Heinrich Nicolai veröffentlichte im Jahr 1801 den ersten "Wegweiser durch die Sächsische Schweiz". Auch Pfarrer W. L. Götzinger (1787-1804) gab ein entsprechendes Reisehandbuch heraus. Der Pionier des deutschen Reiseführerwesens, Karl Baedeker, beschrieb in seinem "Handbuch für Reisende in Deutschland und dem österreichischen Kaiserstaate" von 1848 auch das "wild-romantische Gebirgsland" des Elbsandsteingebirges (und kritisierte dabei den ihm unpassend erscheinenden Namen "Sächsische Schweiz"). Er sprach auch schon von - vor allem zu Pfingsten - überlaufenen Ausflugszielen und überfüllten Gaststätten. Mit dem Beginn des Tourismus änderten sich die Lebensverhältnisse der Bewohner des Elbsandsteingebirges. Aus Steinbrechern, Flößern, Waldarbeitern und Bauern wurden Gastwirte, Wanderführer, Kutscher und Sesselträger. In der Mitte des 19. Jahrhunderts gründeten sich die ersten sächsischen Gebirgsvereine. Der Klettersport, der im Jahr 1864 am Falkenstein begann, erlebte besonders zwischen 1890 und 1910 einen großen Aufschwung. ![]() Heute strömen alljährlich etwa 2,5 Millionen Besucher in die Sächsische Schweiz. In den Touristikzentren wie im Gebiet Rathen/Bastei sind an schönen Sommerwochenenden bis zu 50.000 Erholungssuchende unterwegs. Wer die Stille sucht, findet in der Hinteren Sächsischen Schweiz lange einsame Wanderwege in einer malerischen Landschaft. Bild: Aussicht von der Bastei nach Südwesten Da es sich bei der Sächsischen Schweiz um ein Landschaftsschutzgebiet und in ihrer Kernzone um einen Nationalpark handelt, darf man die Wege nicht verlassen und keine Schäden an den Felsen hinterlassen, also auch kein Felsgestein als Souvenir mitnehmen. Weitere Verhaltensregeln lauten in aller Kürze: touristische Einrichtungen nicht beschädigen, keine Einritzungen in Bäumen oder Holzbauten vornehmen, keine Pflanzen entnehmen, die Wildtiere nicht beunruhigen, keinen Lärm machen, die gesperrten Gebiete nicht betreten, keine Verschmutzung hinterlassen, für Camping nur dafür gekennzeichnete Plätze benutzen, Kraftfahrzeuge nur auf öffentlichen Straßen fahren und nur auf gekennzeichneten Parkplätzen abstellen und insbesondere die Wege-Einmündungen nicht verstellen. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird von den Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung und zahlreichen Naturschutzbeauftragten kontrolliert. Beim Klettern muss der Fels weitgehend unbeschädigt bleiben, d. h., Ringe darf man nur bei der Erstbesteigung und nur zur notwendigen Sicherung einschlagen. Das Klettern ist nur an den dafür freigegebenen freistehenden Felstürmen, nicht aber an den Felsmassiven erlaubt. Ausflugsverkehr Zwischen Dresden und dem an der Grenze zu Tschechien gelegenen Ort Schöna verkehrt am linken (südlichen) Elbufer eine S-Bahn über Stadt Wehlen, Königstein, Bad Schandau und Schmilka. Zwischen Dresden und der Sächsischen Schweiz besteht ein gut ausgebautes Radwegenetz. Besonders empfehlenswert ist die Fahrt mit einem der Elbe-Raddampfer von Dresden nach Bad Schandau - vorbei an den schönen Landschaftsbildern von Loschwitz, Pillnitz, Rathen und Königstein. Eine empfehlenswerte Auto-Rundfahrt führt von Pirna (dem "Tor zur Sächsischen Schweiz") am linken Elbufer nach Oberrathen (dort ein Abstecher zu Fuß mit der Personenfähre nach Niederrathen und dann hoch zur Bastei), weiter nach Königstein, bei Bad Schandau über die einzige Elbbrücke der Sächsischen Schweiz auf das rechte Ufer und dort über Hohnstein und Stadt Wehlen zurück nach Pirna. Wandertipps Die alte Wanderroute Malerstraße, auf der schon die Künstler der Romantik durch die Sächsische Schweiz wanderten, führt an vielen Höhepunkten des Elbsandsteingebirges vorbei - von Graupa über Liebethaler Grund, Lohmen, Uttewalder Grund, Wehlen, Bastei, Hockstein-Aussicht, Polenztal, Hohnstein, Brand, Tiefer Grund, Schandau, Kirnitzschtal, Lichtenhainer Wasserfall, Kuhstall, Großer Winterberg zum Prebischtor (Tschechien). Der 18 km lange Panoramaweg führt von Bad Schandau über Kiefricht, Altendorf, Mittelndorf, Lichtenhain, Ottendorf nach Saupsdorf. Auf den Höhen bietet sich eine schöne Aussicht. Der 12 km lange linkselbische Waldwanderweg führt von Cunnersdorf über Spitzstein, Katzstein, Lampertstein, Taubenteich, Fuchsteich nach Rosenthal. Der 10 km lange rechtselbische Wanderweg führt von Lohmen über Wilkeaussicht, Gründe bei Wehlen, Uttewalder Felsentor, Teufelsschlüchte, Steinerner Tisch nach Stadt Wehlen. Am 16 km langen Caspar-David-Friedrich-Weg (bei Krippen) stehen Informationstafeln zu den Motiven, die der berühmte Maler im Elbsandsteingebirge für seine Gemälde wählte. Die Hintere Sächsische Schweiz ist weit weniger überlaufen und wird deshalb von Freunden stiller Wanderwege bevorzugt. An der Buchenparkhütte Hinterhermsdorf beginnt der Waldkundeweg "Waldhusche Hinterhermsdorf" (als Huschen wurden die zur Kirnitzsch-Flöße herunter führenden Holzrutschen bezeichnet) mit Informationstafeln zur Waldentwicklung, Waldnutzung und zum Naturschutz in der Region. In der Gaststätte am Startpunkt ist ein gedruckter Waldführer erhältlich. Auch ein Waldabenteuerweg und ein historischer Waldnutzungsweg sind in diesem Gebiet angelegt. Einführung | Vordere Sächsische Schweiz | Hohnstein | Hintere Sächsische Schweiz | Böhmische Schweiz | Information nach oben |