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Lage: ca. 25 km östlich von Dresden, auf einer Basaltkuppe (357 m ü.d.M.) an der geologischen Grenze zwischen der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge
Bauzeit: 1121 (erste Burganlage), bis 1537 bedeutende Erweiterungen, um 1675 Ausbau zur Festung
Name: vom slawischen Wort stolpy (Säulen) abgeleitet, bezieht sich auf die im Gebiet der Stolpener Basaltkuppe zutage tretenden Basaltsäulen (als Naturdenkmal geschützte geologische Formation)
Merkmale: weithin sichtbare spätmittelalterliche 220 m lange Abschnittsburg mit vier Höfen, aus dem hier vorkommenden dunklen Basalt gebaut, einst Grenzfeste und Sitz der Meißner Bischöfe, dann kurfürstliche Burg, schließlich sächsische Landesfestung, seit 1877 (Freigabe für Besucher) ein beliebtes Ausflugsziel, Burgmuseum mit 13 historischen Burgräumen und 8 Burgkellern, historische Ausstellungsstücke (z.B. Waffen, Rüstungen, Folter- und Prangerwerkzeuge), historische Inneneinrichtungen in den Gewölben der Burgkeller, in der Hauptwache, im Marstall, in der Folterkammer, im Gerichtssaal, im Johannisturm (Wohnräume der Gräfin Cosel mit einer kleinen Cosel-Ausstellung) und im Heilkräuterlabor der Kurfürstin Anna, die meisten Bauwerke blieben nur als Ruinen erhalten
www.stolpen.de
www.burg-stolpen.de
www.stolpener.de - Stolpener Geschichtsverein e.V. / Stadtmuseum Stolpen
www.oberelbe.de/stolpen
www.stadtwache-stolpen.de
www.burgmodell-stolpen.de.vu
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Bild: Westseite der Burg Stolpen mit dem Siebenspitzenturm
Sehenswürdigkeiten
1. Burghof (Hof der Klengelsburg): von Wolf Caspar von Klengel um 1675 als neue östliche Vorburg mit neuem Burgzugang angefügt, Torhaus, Kasematte und Kornhaus (1518, im Untergeschoss Hauptwache, Marstall mit meisterlich gestaltetem Kreuz- und Bogengewölbe auf acht Sandsteinsäulen, kleines Gefängnis "Ochsenloch" und Folterkammer, im Obergeschoss Kornkammer und Kornboden), das Feldtor führt zu einem herrlichen Rundweg um die Burg
2. Burghof (Zisternenhof): als Naturdenkmal geschützte geologische Formationen aus regelmäßigen achteckigen Basaltsäulen ("Orgelpfeifen"), Altes Hauptportal mit dem kursächsischen Wappen und der Jahreszahl 1521 als Zugang zum 3. Hof durch die hier doppelt ausgeführte Burgmauer, Schösserturm (1487, Ausstellung "Amt Stolpen", im Obergeschoss waren Amtsräume, im Untergeschoss die Gefängnisse "Mönchsloch" und "Ketzerloch" eingerichtet)
3. Burghof (Kanonenhof): Johannisturm (um 1509, nach Bischof Johann IV. benannt, auch Coselturm genannt, Wohnort der Gräfin Cosel mit drei Wohnräumen, einer Küche und einer Bibliothek, heute Cosel-Gedächtnisausstellung, oberstes Turmgeschoss mit Wachstube und umlaufendem Gang, spätgotischer Gerichtssaal im Turmfuß, darunter Johanniskerker mit Hungerloch), Seigerturm (Name von seiger = ostmitteldeutsch für Turmuhr abgeleitet, 1560 im Stil der Renaissance erneuert, zwei der ehem. vier Volutengiebel blieben erhalten, handgeschmiedetes Uhrwerk von 1562, nur ein zur Stadt gerichtetes Zifferblatt mit Stundenzeiger, um 1750 erneuert, 1938 saniert, im Inneren des Turms u.a. freigelegte Wandmalereien und Ornamente des Renaissance-Hofmalers Heinrich Göding, ehem. Burggefängnis im Kellerbereich), Geschützstände, außerdem Reste der einstigen hohen Mauern mit zweistöckigen Wehrgängen und einem Wachgebäude am Hofeingang sowie von Ställen, einer Schmiede, einem Backhaus, einem Schlachthaus und einem Badhaus
4. Burghof (Brunnenhof oder Kapellenhof): ältester Hof der Burg (seit den Sprengungen im Jahr 1813 auf Befehl des damals mit seinen Truppen in Stolpen weilenden Kaisers Napoleon Bonaparte nur noch von Ruinen umgeben): Eingang des Burghofes einst mit Zugbrücke und Wachstube, Zeughaus (vor 1512 entstanden, einst mit Gästequartier, herrschaftlichem Speisezimmer, Fürstensaal und Wohnräumen), Burgkapelle (1355 ersterwähnt, einst reich ausgestattet, u.a. mit 7 Altären und mehreren Emporen, in der Zeit der Reformation Aufbewahrungsort der wertvollsten Reliquien des Bistums, ab 1559 von bedeutenden Künstlern in ein protestantisches Gotteshaus umgestaltet, 1764: Beginn der Ausräumung nach Auflösung der Garnison, 1783: letzter Gottesdienst), Hauptschloss (Hochschloss, im Umfeld des Siebenspitzenturms, zwei Stockwerke, u.a. Wohnung des Burgkommandanten, Kanzlei, Schreibstube, Tafelstube, Gesandtenstuben, mehrere Säle, eine Apotheke und andere Räume, einst mit gotischen Maßwerkfenstern und getäfelten Simsen), Destillierhaus (nach 1559 als vorgeschobenes Festungswerk mit einem Ausfalltor zur Stadt errichtet, Labor der Kurfürstin Anna und kurfürstliche Badstube, um 1639 von Ezechil Eckart erneuert), Tiefbrunnen (Burgbrunnen, 82 m tief, einer der tiefsten in Basalt getriebenen natursteinbelassenen Brunnen der Welt, 1608-1630 von Freiberger Bergleuten im bergmännischen "Feuersetzverfahren" ausgeschürft, einst mit Brunnenhaus), Siebenspitzenturm (1451-1476, war bis zum großen Stadtbrand von 1632 mit 6 Ecktürmchen und der Hauptspitze bekrönt, danach nur noch ein einfacher Dachaufbau, ehem. Bischofsschreibstube, darunter Burgküche, zeitweilig Kräuterküche der Kurfürstin Anna, schöne Aussicht vom Turm und von der Plattform am Fuße des Turmes über Stolpen und die Umgebung bis nach Böhmen, zum Osterzgebirge und über das Lausitzer Bergland, unter dem Plateau ein begehbares Kellerlabyrinth) |
 Bild: Westseite der Burg Stolpen; nach der Auflösung der Garnison im Jahr 1764 bis etwa 1840 wurde hier ein Basalt-Steinbruch betrieben, dem die vorgelagerten Festungswerke der Burg weichen mussten
 
Bilder: Arbeitsplatz eines Burgbeamten und Burgschmiede im dritten Burghof
 Bild: Streckbank in der Folterkammer; dieser Raum war im Jahr 1614 noch als Pferdestall mit separatem Eingang (wo sich heute die erste Fensternische befindet) benannt worden; erst im Jahr 1691 wird hier eine "Marter Cammer" mit einem Pranger erwähnt (in Sachsen wurde die Folter offiziell im Jahr 1770 abgeschafft)
 
Bild links: Kornhaus, vom Johannisturm (Coselturm) gesehen (Westseite des Kornhauses, links der Durchgang mit der Hauptwache, rechts im Untergeschoss - unter der Erde - der Marstall und die Folterkammer), Bild rechts: Schösserturm (vom zweiten Burghof gesehen) und das Alte Hauptportal; links die als Naturdenkmal geschützten Basaltsäulen
 Bild: Südseite der Burg mit Johannisturm (Coselturm)
 Bild: Ausstellung im Coselturm
 Bild: Westseite des Johannisturms (Coselturms), der aus einem rechteckigen Treppenturm und einem runden Wohnturm besteht, unten ist der Eingang vom dritten Burghof zu sehen, links daneben befinden sich schöne Basaltformationen, rechts die Geschützstände des dritten Burghofes (Kanonenhofes)
  Bilder: Ostseite des Seigerturms (Ansicht vom dritten Burghof) sowie (Bild rechts) dritter und vierter Burghof vom Siebenspitzenturm gesehen
 Bild: Blick vom Johannisturm auf den dritten und vierten Burghof (rechts der Seigerturm, hinten der Siebenspitzenturm und Reste des Hauptschlosses, links am vierten Burghof die Mauerreste des Zeughauses)

Bild: Siebenspitzenturm vom vierten Burghof gesehen, links im Bild der Tiefbrunnen
Verbannungsort von Gräfin Cosel
Reichsgräfin Anna Constanze von Cosel (1680-1765), die berühmte Mätresse Augusts des Starken, wurde, nachdem sie am sächsischen Hof in Ungnade gefallen war, nach Stolpen verbannt, wo sie von 1716 bis zu ihrem Tode im Jahr 1765 lebte, also 49 Jahre lang (28 Jahre in Haft und weitere 21 Jahre dann freiwillig). Sie überlebte nicht nur August den Starken (Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, zugleich König August II. von Polen), der 1733 starb, sondern auch noch dessen Sohn und Nachfolger Friedrich August II. von Sachsen (reg. 1733-1763). Von ihrer ersten Unterkunft, dem Zeughaus, stehen nur noch die Grundmauern. Ihr späterer Wohnort, der Johannisturm, ist dagegen erhalten geblieben und als "Coselturm" eine der Attraktionen der Burg. Das Grab der Reichsgräfin entdeckte man im Jahr 1881 in den Burgkellern unter der Burgkapelle. |
 Bild: Blick auf das Coselgrab in der Ruine der Burgkapelle (die Grabplatte, unter der sich die Gruft befindet, ist am unteren Bildrand zu sehen, im Bildhintergrund der Siebenspitzenturm)
 Bild: Reichsgräfin Anna Constanze von Cosel im Alter von 60 Jahren (unbekannter Maler, Stolpen)
Stadt Stolpen
ca. 2.000 Einwohner, denkmalgeschützter Altstadtkern mit zahlreichen Bürgerhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, zur Burg hin ansteigender 60 x 60 m großer Marktplatz, Amtshaus (1673, ältestes Gebäude Stolpens und das älteste Amtshaus Sachsens, mit Wappenstein und Kurwappen), Neues kurfürstliches Amtshaus (1680, Quartier von Kaiser Napoleon Bonaparte im Jahr 1813, heute Stolpener Verkehrsamt und Stadtmuseum), Rathaus (1660, nach dem großen Stadtbrand von 1723 erneuert und 1938 umgebaut, mit Dachreiter, Stadtwappen mit der Jahreszahl 1549), Löwen-Apotheke (1710, 1723 erneuert, mit einem vergoldeten Wappen geschmückt), Pfarrkirche (spätgotisch, 1490 aus einer romanischen Basilika umgebaut, weitere Veränderungen im 18. und 19. Jahrhundert, sehenswert sind der Altaraufsatz und die Kanzel vom Anfang des 18. Jahrhunderts)
www.stolpen.de www.oberelbe.de/stolpen |
 Bild: Nordseite des Stolpener Marktplatzes
 Stadtmuseum (links) sowie Stolpener Rathaus und Löwen-Apotheke (rechts), das Stadtwappen über dem Eingang des Rathauses erinnert an die Herrschaft der Meißner Bischöfe über das Amt Stolpen
 Bild: Postmeilensäule (im Sommer 1996 aufgestellte Nachbildung einer Säule von 1732) und Haus "Zur alten Post" am Stolpener Marktplatz
 Bild: Stolpener Pfarrkirche, von der Burg gesehen

Bilder: Orgel und Deckenmalerei sowie Altar und Kanzel in der Stolpener Pfarrkirche
Aus der Geschichte von Stolpen
1121: Erwähnung einer deutschen Burgk von geschrothenem Holze hier an der Kreuzung zweier bedeutender Fernhandelsstraßen (Salzstraße zwischen Pirna und Bautzen und Glasstraße zwischen Halle und dem böhmischen Schluckenau), 1218: Bischof Bruno II. erwarb das Stolpener Land vom sorbischen Lehnsherren Moyko de Stulpen, 1222: erste urkundliche Erwähnung der Siedlung Jockrim, Einwanderung deutscher Siedler, umfangreiche Rodungen, Mitte des 13. Jahrhunderts: Entwicklung des Gebietes Stolpen zum eigenständigen bischöflichen Besitz (reichsunmittelbare Herrschaft, nicht den Meißner Markgrafen unterstehend), die Burg fungierte nun (bis zur Reformation) als Grenzfeste des Bistums Meißen, ab ca. 1330: Verwaltungssitz des Amtes Stolpen und zeitweise auch Bischofssitz (Abgabenpflicht der umliegenden Orte mit Bischofswerda an die Meißner Bischöfe, direkte bischöfliche Gerichtsbarkeit, die angestrebte Verlegung aller Kompetenzen und bischöflichen Einrichtungen von Meißen nach Stolpen mussten die Bischöfe allerdings aufgeben)
1429: erfolglose Belagerung der gut befestigten Burg durch die Hussiten, aber totale Zerstörung der Siedlung Jockrim, Bau des neuen Ortes Stolpen direkt am Fuße der Burg, 1451-1537: bedeutende Erweiterung der Burganlage auf eine Länge von 220 m, stärkere Befestigung, 1462: bischöfliches Privileg für die Schuhmacher-Innung (älteste bekannte Stolpener Innung), die Stadt erlangte das Recht zum Bierbrauen, 1520 (Zeit der Reformation): die erste Streitschrift gegen Martin Luther wurde vom Bischof auf Stolpen verfasst (in seinem Antwortbrief nannte Luther den Bischof einen vom Wein des bischöflichen Weinberges Közbar betrunkenen Schmierfinken und bezeichnete das Schreiben als "mehr Tölpisch als Stölpisch"), das bischöfliche Amt Stolpen konnte sich noch recht lange der Reformation entziehen, die Bischöfe verlegten ihren Sitz von Meißen auf die sichere Burg Stolpen, 1541: Erlaubnis von Jahrmärkten durch Kaiser Karl V., 1542: Anerkennen der evangelischen Landeshoheit (repräsentiert durch Kurfürst Johann Friedrich und Herzog Moritz) durch den Bischof, Herzog Moritz erwarb im "Wurzener Fladenkrieges" Rechte am Stolpener Amt (hatte das Wurzener Land besetzt und sich für dessen Rückgabe mit dem Stolpener Besitz entschädigen lassen), 1545: Abtretung der Wälder und Jagdrechte des Amtes an Herzog Moritz, 1559: Wechsel des Amtes Stolpen (im Tausch gegen das Amt Mühlberg) in den Besitz von Kurfürst August von Sachsen (reg. 1553-1586; nicht mit August dem Starken verwechseln!), Ende des Einflusses des Bistums Meißen in der Oberlausitz, Frondienste der Einwohner des Amtes für den Kurfürsten, Einrichtung landesherrlicher Wirtschaften (u.a. Vorwerke, Schäfereien, Fischteiche, Steinbrüche, Wälder), das "Veste Hauß Stolpen" wurde u.a. als Garnison und Staatsgefängnis genutzt, zahlreiche Umbauten, Bau des Destillierhauses und des Laboratoriums der Kurfürstin Anna (Gemahlin von Kurfürst August), 1608-1630: Bau des Tiefbrunnens, Anlage eines Tiergartens
1632 (Dreißigjähriger Krieg): erfolgloser Angriff von Kroaten unter Rittmeister Romhoff auf die Burg Stolpen (Zufluchtsort der Stolpener Bürger), Brandvernichtung von Teilen der Burg (u.a. Vorburg und Donathsturm) und der ganzen Stadt Stolpen, 1633: Angriff kaiserlicher Soldaten, 1634: Plünderung der Stadt durch kaiserliche Kroaten, Einrichtung einer ständigen sächsischen Garnison auf der Burg (1764 aufgelöst), Nutzung als Staatsgefängnis und Verwaltungssitz (bis 1691), 1637: Verheerung des Umlandes durch kaiserliche Truppen (alle Angriffe auf die Burg blieben erfolglos), 1639: Belagerung durch schwedische Truppen unter Feldmarschall Johann Banér, etwa der Hälfte der Stadt verbrannte
um 1675: Bau von Festungsanlagen vor der Burgmauer und einer Vorburg ("Klengelsburg") im Osten (Eingangsbereich) durch Oberlandbaumeister Wolf Caspar von Klengel, Anlage eines neuen Burghofes (1. Burghof), Burg Stolpen wurde eine Landesfestung, 1691: Umzug der Verwaltung des Amtes Stolpen von der Burg in die Stadt (in das Kurfürstliche Amtshaus), beginnender Verfall der Burg, 1716: Verbannung der Gräfin Cosel auf Burg Stolpen, 1723: großer Stadtbrand (der größte Teil der Stadt und Teile der Burg wurden zerstört), Wiederaufbau der Stadt im Stil des Bürgerbarocks (unter Beibehaltung der mittelalterlichen Stadtstruktur)
1756 (Siebenjähriger Krieg): Abzug der Garnison zur Landesfestung Pirna-Sonnenstein (nur ein Invalidentrupp blieb zurück), Eroberung der Burg durch das preußische Puttkammersche Husarenregiment im Handstreich (die 75-jährige Gräfin Cosel lehnte das Angebot der Preußen, die Burg zu verlassen, ab), Abzug der Preußen (vorher alles Kriegsgerät und die Wasserversorgung zerstört sowie Tiefbrunnen zugeschüttet), 1758: Besetzung des Stolpener Gebietes durch eine kaiserlich-österreichische Armee unter Generalfeldmarschall von Daun: 1760: Stolpen diente als Versorgungsbasis der kaiserlichen Truppen, Internierung preußischer Gefangener, 1762: Besetzung durch ein preußisches Korps, 1763 (Ende des Siebenjährigen Krieges): Einzug einer sächsischen Besatzung in die Burg (diese war aber teilweise zur Ruine geworden und kaum noch von militärischer Bedeutung), 1764: Auflösung der Garnison, 1765: Tod der Gräfin Cosel
1813 (Napoleonische Kriege): Deckung eines in der Stolpener Flur errichteten französischen Lagers durch die Burg, dann Abzug der französischen Truppen und Sprengung von Teilen der Burganlage (v.a. der Gebäude am vierten Burghof wie Hochschloss, Zeughaus und Burgkapelle) auf Weisung Napoleon Bonapartes (der in Stolpen Quartier bezogen hatte), 1866 (Preußisch-Österreichischer Krieg): Bau preußischer Schanzen und Wälle im Burggelände für eventuelle Rückzugsgefechte, 1877: Restaurierung, Freigabe für Besucher, 1883/84: Beräumung und Wiederherstellung des 1756 zugeschütteten Tiefbrunnens auf Betreiben des Königlich-Sächsischen Altertumsvereins, die Burg ist seitdem ein Freilichtmuseum und beliebtes Ausflugsziel |
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