Dresden und Sachsen
Inhalt
Dresden
Stadtplan
Einführung
Stadtgeschichte
Staatl. Kunstsammlungen
Schlosskomplex
Theaterplatzbereich
Brühlsche Terrasse
Neumarktbereich
Altmarktbereich
Innere Vorstädte Altstadt
Innere Neustadt
Elbe, Elbbrücken
Stadtteile Nordwest
Dresdner Umland
Oberlausitz

Register
Links
Angebote
Impressum

Copyright

Landeshauptstadt Dresden
Brühlsche Terrasse
Brühlsche Terrasse | Albertinum | Kunstakademie | Sekundogenitur | Ständehaus | Synagoge

Kunstakademie & Ausstellungsgebäude


Kunstakademie an der Brühlschen Terrasse
Lage: Mitte der Brühlschen Terrasse
Bauzeit, Architekt: 1891-1895, Konstantin Lipsius
Merkmale: Vierflügelbau im Stil des Historismus mit schönem Innenhof und reich mit Bildwerk geschmückter Fassade
Nutzung: Hochschule für Bildende Künste

www.kunstakademie-dresden.de

Eine ausführlichere Beschreibung der Kunstakademie mit zusätzlichen Abbildungen finden Sie in der erweiterten Version des Reiseführers.
Unter den Gebäuden, die die Stadtseite der Brühlschen Terrasse säumen, fällt der gewaltige Bau der Kunstakademie besonders auf. Diese Lehrstätte für Bildhauerei, Baukunst und Malerei wurde zwischen 1891 und 1895 am Ort des früheren Café Reale errichtet. Vorher, von 1791 bis 1895, war die Kunstakademie im Gebäude der Brühlschen Bibliothek, dem Vorgängerbau der Sekundogenitur, untergebracht.

Üppigkeit und Monumentalität kennzeichnen den am Ende des 19. Jahrhunderts gepflegten Stil des Historismus, in dem die Kunstakademie und das Ausstellungsgebäude erbaut wurden, um damit Dresden als eine der führenden Kunst- und Kulturstädte Europas hervorzuheben. Die etwas kantig, steil und teilweise überladen wirkenden Gebäude erreichen nicht die Ausgewogenheit und Harmonie der Barock- und (Neo-) Renaissance-Bauten Dresdens und wollen sich auch nicht recht in die Dresdner Bautradition einfügen. Angesichts der hohen künstlerischen Qualität der Details sind diese Mängel aber sicher zu verzeihen. Die unverhältnismäßig groß wirkenden Fenster der Kunstakademie sorgen für eine gute Durchlichtung der zahlreichen Ateliers.

Kunstakademie an der Brühlschen Terrasse
Giebel der Kunstakademie 
Die bedeutendsten Dresdner Bildhauer jener Zeit, darunter die Professoren Heinrich Epler, Johannes Schilling und Hermann Hulzsch, leisteten ihren Beitrag zur Gestaltung der überreich mit Plastiken und Ornamenten geschmückten Fassaden.

Die bei den Bombenangriffen im Februar 1945 zerstörten Gebäudeflügel wurden bis 1965 wieder aufgebaut.




Bild: Detail am östlichen Eckbau der Kunstakademie
Portal der Kunstakademie 
Bild: Portal der Kunstakademie an der Brühlschen Terrasse
Stadtseite der Kunstakademie
Bild: An ihrer Südseite (Stadtseite) zeigt sich die Kunstakademie recht unübersichtlich und weniger reich geschmückt als an der Schauseite zur Elbe hin (im Bild ist rechts das Coselpalais zu sehen)


Ausstellungsgebäude
Lage: an der Brühlschen Terrasse zwischen Kunstakademie und Albertinum; im spitzen Winkel zur Kunstakademie angeordnet
Bauzeit, Architekt: 1894/95, Konstantin Lipsius
Merkmale: Stil des Historismus, neoklassizistische Fassadengestaltung, hohe Stahlskelett-Kuppel (von den Dresdnern auch "Zitronenpresse" genannt, diese überstand die Bombenangriffe im Februar 1945 in der Grundstruktur, 1968 neu verglast)
Nutzung: ursprünglich Ausstellungsgebäude des 1828 gegründeten Sächsischen Kunstvereins, heute Ausstellungs- und Künstlerarbeitsort (siehe: Kunsthalle im Lipsiusbau)

Portal des Ausstellungsgebäudes

Ostseite des Ausstellungsgebäudes, davor das Semperdenkmal 
Bild: Ostseite des Ausstellungsgebäudes, davor das Semperdenkmal
Pavillon zwischen Kunstakademie und Ausstellungsgebäude 
Bild: Rundpavillon zwischen der Kunstakademie und dem Ausstellungsgebäude
Skulptur Fama auf dem Ausstellungsgebäude 
Bild links: Goldene Fama (Göttin des Ruhmes) von Robert Henze auf der gläsernen Kuppel des Ausstellungsgebäudes
Bild unten: Kunstakademie (Mitte) und Ausstellungsgebäude (links abgewinkelt stehend), aus dem Heißluftballon von Norden gesehen (links im Bild das Albertinum und der Georg-Treu-Platz, oben das Coselpalais, rechts die Sekundogenitur, unten die Brühlsche Terrasse und das Terrassenufer mit den Schiffsanlegestellen)

Draufsicht der Kunstakademie
Portal an der Ostfassade des Ausstellungsgebäudes 
Bilder: Portal und Skulpturenschmuck an der Ostseite des Ausstellungsgebäudes (am Georg-Treu-Platz)


  nach oben

DVD- und Buchversion des Reiseführers