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  Dresden − Stadtzentrum & Stadtteile

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Innere Neustadt: Übersicht

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Dreikönigskirche
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Die am rechten (nördlichen) Elbufer gegenüber der Inneren Altstadt gelegene Innere Neustadt erstreckt sich zwischen dem Albertplatz im Norden, der Glacisstraße im Osten, der Elbe im Süden und dem Damm mit den Bahnanlagen im Westen.

Für das Gebiet der Inneren Neustadt erwähnen die Urkunden erstmals um 1350 den Ort Altendresden (Antiqua Dressdin), der aus einem alten elbsorbischen Dorf hervorgegangen war. Im Jahr 1403 erhielt er das Stadtrecht. Im Jahr 1549 vereinigte Kurfürst Moritz von Sachsen, in dessen Regierungszeit sich Dresden zu einer prächtigen kurfürstlichen Residenz zu entwickeln begann, das rechtselbische Ackerbürgerstädtchen Altendresden mit der linkselbischen Stadt. Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1685 wurde der Stadtteil auf Weisung Augusts des Starken (Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, zugleich König August II. von Polen) als Neue Königsstadt (später kurz Neustadt genannt) im Stil des Barock wieder aufgebaut.

Die Dreikönigschule an der Wigardstraße, die älteste, schon im Jahr 1465 erwähnte Neustädter Schule, gehörte zur Dreikönigskirche (so wie die Kreuzschule zur Kreuzkirche). Bei den Bombenangriffen im Februar 1945 brannte sie aus. Die Ruine wurde bis 1951 unter Leitung des ehemaligen Dreikönigschülers Architekt Professor Dr.-Ing. Bernhard Klemm als dreistöckiges Lehrgebäude der Pädagogischen Hochschule mit gleichem Grundriss wieder aufgebaut. Heute dient das Gebäude als Sitz des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Im alten Glacis an der Glacisstraße wurde im Jahr 1753 die "Goldene Brezel" gebaut. Nach verschiedenen anderen Nutzungen beherbergt das Gebäude heute das Kleine Haus des Staatstheaters.

Am Carolaplatz stand das Winterhaus des berühmten Zirkus Sarrasani, ein Rundbau mit 4.000 Sitzplätzen. Im Jahr 1918 wurde hier nach der erzwungenen Abdankung des Königs die Republik Sachsen ausgerufen. Bei den Luftangriffen im Februar 1945 brannte das Gebäude aus und wurde später abgebrochen.

Die Bombenangriffe im Februar 1945 zerstörten den größten Teil der Inneren Neustadt. Nur eine Seite der Königstraße und die Rähnitzgasse blieben weitgehend unversehrt. Bei der städtebaulichen Neugestaltung bemühte man sich nicht nur um den Wiederaufbau historisch bedeutender Bauwerke, sondern, anders als in großen Teilen der Altstadt, auch um die Erhaltung des Stadtteil-Grundrisses. So blieben viele alte Straßenzüge der Inneren Neustadt wie die Alaunstraße, die Rothenburger Straße und die Görlitzer Straße erhalten.

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