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Dresdner Zwinger Meisterwerk der sächsischen Barockbaukunst
 Bild: Wallpavillon des Dresdner Zwingers
Lage: Nordwesten der Inneren Altstadt, zwischen Theaterplatz, Residenzschloss und Postplatz
Bauzeit: 1710-1733 (Ergänzungen: 1783, 1852-1857, 1928)
Architekt: Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736, geb. in Herford/Westfalen als Sohn eines Kaufmannes, lebte von 1686 bis zu seinem Tod in Dresden, ab 1691 im Kurfürstlich-Sächsischen Hofbauamt als Baukondukteur und ab 1705 als Landbaumeister tätig, von August dem Starken auf Studienreisen nach Prag, Wien, Salzburg, Rom und Paris geschickt, stellte sein Können zuerst mit dem Bau des Taschenbergpalais, 1706-1711, unter Beweis)
Bildhauerarbeiten: Balthasar Permoser (geb. 1651 in einem kleinen Ort bei Traunstein in Oberbayern, gest. 1732 in Dresden, Lehre in Salzburg, 14 Jahre in Italien tätig, zuletzt in Florenz, studierte dort die Arbeiten von Michelangelo, Bernini und deren Schüler, 1689 von Kurfürst Johann Georg III. von Sachsen als Hofbildhauer nach Dresden berufen, hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Werk sowohl von Großplastiken aus Stein als auch von Kleinplastiken z.B. aus Elfenbein), Mitarbeit bedeutender Bildhauer Permosers Werkstatt wie Benjamin Thomae (1682-1751) und Johann Christian Kirchner (1691-1732), Bildhauerarbeiten stammen auch von Paul Heermann, Johann Joachim Kretzschmar, Johann Matthäus Oberschall und zuletzt Paul Egell
Begriff "Zwinger": Freiraum zwischen der äußeren und der inneren Wehrmauer einer Festungsanlage (in den stets sehr beengten Festungen und befestigten Städten bot er sich als Platz für Turniere, Spiele und andere Belustigungen an)
Merkmale: berühmtestes Bauwerk Dresdens und eines der bedeutendsten Barock-Bauwerke nördlich der Alpen, erstes Dresdner Bauwerk im Stil des römischen Hochbarock, mit harmonisch verschmolzenen Elementen des französischen Barock, des Wiener Kaiserstils und des schwungvoll-kurvenreichen böhmischen Barock, vollendete Harmonie von der Gesamtanlage bis hin zum feinsten Detail, eingeschossige Galerien und zweigeschossige Pavillons in harmonischen Linien einander abwechselnd, Zwingerhof (204 x 116 m) umgeben von auf hohen Sockeln stehenden Elbsandstein-Gebäuden (6 prächtige Pavillons, darunter je ein ovaler Pavillon an den beiden Enden der Zwinger-Längsachse, Kronentor am Wallgraben), verbunden durch Bogen- und Langgalerien, überaus prächtige Schmuckelemente (Blumengehänge, Fruchtkörbe, Weinranken, Muscheln, Masken, Vasen, Ordenssterne, Schilde, Wappen, Statuen, Liebesgötter, Putten, Faune und Nymphen) an den reich gegliederten Fassaden, prächtige Wasserspiele nach italienischem Vorbild; Theaterplatzseite des Zwingers bis 1854 nur durch eine Mauer, dann durch die Gemäldegalerie (Sempergalerie) geschlossen
Nutzung: zunächst als Orangerie (Aufbewahrung und Überwinterung der Zierpflanzen der höfischen Anlagen), ab 1719 höfischer Festplatz, Vorhof für ein geplantes, aber nicht verwirklichtes Barockschloss, ab 1728 Aufbewahrungs- und Ausstellungsort für die Kurfürstlich-Königlichen Kunst- und Naturaliensammlungen, heute Heimstatt mehrerer Museen von Weltruf und Veranstaltungsort regelmäßig im Sommer stattfindender Konzerte und Schauspiele vor dem Wallpavillon |
 Bild: Wallpavillon am Nordende der Zwinger-Längsachse, gilt als Höhepunkt der Dresdner Barockbaukunst - nicht zuletzt wegen des von Balthasar Permoser entworfenen, mit der Architektur in einem einzigartigen Zusammenklang stehenden Bildwerks; Merkmale: plastisch gebogener Baukörper, zu den reich verzierten Arkaden hinauf führende geschwungene Freitreppe, ovaler Festsaal (auf dem Wall über eine kleine Brücke zugänglich), üppiges Schmuckwerk, großartig gearbeitete Hermenpilaster (vom damals 65-jährigen Balthasar Permoser ohne Modell aus dem Block heraus gemeißelt) an den Pfeilern, am Giebel Skulpturen von Göttern und Heroen der griechischen Sage wie Aphrodite, Paris, Athena, Artemis, Zeus und Hera
 Bild: Giebelaufsatz des Wallpavillons mit dem von posaunenden Genien flankierten sächsisch-polnischen Wappen (mit den Insignien A.R. - Augustus Rex), bekrönt von dem die Weltkugel tragenden Hercules Saxonicus (eine Referenz an August den Starken, der im Jahr 1711 - nach dem Tode von Kaiser Joseph I.- auch die Verantwortung als Reichsvikar trug), abgewandelte Darstellung einer griechische Sage beiderseits des Wappens: Der jugendliche August der Starke hält als lorbeerbekränzter Paris statt eines Apfels die polnische Königskrone in der Hand. Er wendet sich Aphrodite zu, während auf der anderen Seite die "verschmähten" Göttinnen stehen. Die vier Winde verkünden der Welt den Ruhm des Kurfürsten und Königs.
 Bilder: Flache Bogengalerien verbinden den Wallpavillon mit zwei annähernd spiegelbildlichen Pavillons: dem Mathematisch-Physikalischen Salon im Westen (Bild links) und dem Französischen Pavillon im Osten (Bild unten). Die prächtige Innenausstattung aus der Barockzeit (u.a. Plafond von Heinrich Christoph Fehling im Französischen Pavillon mit Bildnissen des Kurfürsten und der Kurfürstin sowie Motiven aus der griechischen Mythologie und die Deckengemälde im Mathematisch-Physikalischen Salon von Hofmaler Louis de Silvestre, 1723, mit Motiven der Antike und Bildnissen von Persönlichkeiten des Dresdner Hofes) ging bei den Bombenangriffen im Februar 1945 verloren.

 Bilder: Nymphenbad (Bild unten) im Wall der ehemaligen Stadtfestung hinter dem Französischen Pavillon (im Bild links dessen Fassade zum Nymphenbad) - barockes Wasserkunstwerk von festlicher Pracht und zugleich intimer Atmosphäre, aus der Werkstatt von Balthasar Permoser stammende namensgebende Nymphenfiguren und andere Details (z.B. tropfsteinartiger Schmuck des Grottenwerkes und wasserspeiende Delphine und Tritonen) schöpfen nahezu alle Möglichkeiten der barocken Bildhauerkunst aus

 Bild: Skulpturen im Nymphenbad, originalgetreue Kopien der Figuren aus der Barockzeit (aus Permosers Werkstatt, als eigenhändige Arbeiten des Meisters gelten die Nymphe mit der Muschel, die zum Bade gehende und die vom Bade kommende Nymphe, weitere Skulpturen von Benjamin Thomae, Johann Joachim Kändler und Johann Christian Kirchner; Originale in einer Bildhauerwerkstatt eingelagert), einige Skulpturen von der Zwingerbauhütte (u.a. von den Bildhauern Georg Wrba, Paul Polte und Alexander Höfer) in der Zeit um 1930 rekonstruiert
 Bilder: Kaskade des Nymphenbades im Dresdner Zwinger

 Bilder: Westseite (Stadtseite) und Zwingerhofseite des Kronentores - eines Dresdner Wahrzeichens, steht in der Mitte der Langgalerien am Zwingergraben, reich geschmückte Pilaster- und Säulenarchitektur mit antiken Elementen und Merkmalen des italienischen Hochbarocks, zum Torturm (Frontispiz) gesteigerter Triumphbogen mit Turmzwiebel, lebensgroße Nischenfiguren Flora, Ceres, Bacchus und Vulkan (symbolisieren die vier Jahreszeiten; Ceres und Vulkan sind Werke Permosers), Figuren Venus und Amor (von Permoser zunächst für einen anderen Zweck geschaffen) im Obergeschoss, vergoldete Krone über vier polnischen Doppeladlern (symbolisieren die Würde August des Starken als polnischer König), blaues Kupferdach mit goldenen Applikationen (Farben Blau/Gold des Hauses Wettin - des Geschlechts der sächsischen Landesherren)
Bild: Langgalerien des Dresdner Zwingers, beiderseits des Kronentores entlang des Zwingergrabens stehend (wegen der Einpassung in vorgegebene Baufluchten etwas schräg auf die Zwingergrabenmauer - die alte Festungsmauer der Bastion Luna der Stadtfestung - aufgesetzt), jeweils 18 Fensterachsen lang, mit ihrer flachen Gestalt die Wirkung des aufstrebenden Kronentores steigernd, in Architektur und plastischem Schmuck weitgehend mit den Bogengalerien zwischen den nordwestlichen Pavillons übereinstimmend, an der Hofseite phantasievoll gestaltete steinerne Brunnen und von Faunsgestalten gestützte vorkragende Konsolsteine
 Bild: Zwingerhofseite des Glockenspielpavillons (bis 1936 Stadtpavillon genannt), Gegenstück des Wallpavillons (aber anders als dieser zu ebener Erde auf Straßenhöhe stehend), am Südende der Zwinger-Längsachse zwischen Porzellanpavillon (ehem. Naturwissenschaftlicher Pavillon) und Deutschem Pavillon angeordnet, namensgebendes Glockenspiel aus Meissener Porzellan® (schon von Pöppelmann vorgesehen, aber erst 1930 installiert, seit 1995 wieder in Betrieb, wegen seiner Empfindlichkeit allerdings nicht im Winter)
 Bild: Porzellanpavillon
Aus der Geschichte des Dresdner Zwingers
1696: Bau eines zunächst nur mit hölzernen Gerüsten umgebenen Turnier- und Festplatzes für höfische Spiele, 1709: Bau eines hölzernen "Amphitheaters" (1714 abgebrochen) anlässlich des Besuches des dänischen Königs, Pläne Augusts des Starken (Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, zugleich König August II. von Polen; reg. 1694-1733) zur Einfassung des Festplatzes mit barocken Sandsteinbauten - angeregt durch Barock-Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann
1710: Baubeginn unter der Leitung Pöppelmanns (dieser nannte das Bauwerk wegen des römischen Barockstils "Römische Schauburg"), ab 1711: Bau des Nymphenbades im Festungswall (Kaskade mit Wasser aus Gorbitz betrieben, zugehöriges Wasserreservoir im Turm des Wilsdruffer Tores der Stadtfestung), 1716: Fertigstellung des Mathematisch-Physikalischen Salons und des Französischen Pavillons (reiche Innenausstattung u.a. mit sächsischem Marmor und wertvollen allegorischen Deckenmalereien), anfänglich nur durch eine Bogengalerie miteinander verbunden (diese wurde als Orangerie genutzt für das Überwintern südländischer Pflanzen wie Lorbeer- und Orangenbäume; August der Starke war ein leidenschaftlicher Sammler solcher Gewächse), 1718: Fertigstellung des Wallpavillons im Zentrum der Bogengalerie (in den Wall der Bastion Luna der Stadtfestung eingebaut, Freitreppe von den bestehenden Orangeriebauten übernommen) sowie der Langgalerien am Zwingergraben und des Kronentores
bis 1719: Ergänzung der südöstlichen Pavillons und Galerien (unter Zeitdruck und teilweise nur provisorisch in Holzbauweise), um einen geschlossenen Festplatz für das Hochzeitsfest des Kurprinzen Friedrich August (1696-1763, Sohn Augusts des Starken) mit Maria Josepha (1699-1757, Tochter Kaiser Josephs I.) zu schaffen: u.a. Bau des "Naturwissenschaftlichen Pavillons" (heute Porzellanpavillon genannt; dahinter stand einst das von Pöppelmann gebaute, 1719 anlässlich der Hochzeit des Kurprinzen eröffnete Opernhaus, das die Lücke zu dem 1706-1711 von Pöppelmann errichteten Taschenbergpalais schloss, beim Maiaufstand 1849 zerstört), des Deutschen Pavillons (dahinter stand einst das Redoutenhaus, ein Fachwerkbau auf massivem Sockel) und des Stadtpavillons (einst auch "Stadttor" und seit 1936 Glockenspielpavillon genannt); die Elbseite des Zwingers blieb unvollendet (hier stand nur eine Zuschauertribüne mit Königsloge; der Plan eines großen Barockschlosses mit dem Zwinger als Vorhof kam nicht mehr zur Ausführung, die Elbseite wurde erst 1854 mit der Sempergalerie geschlossen), 1720-1722: Unterbrechung der Baumaßnahmen wegen fehlender Geldmittel, 1728: Vollendung des bis dahin nur behelfsmäßig in Holzkonstruktion bestehenden Stadtpavillons einschließlich der flankierenden Galerien (jedoch noch ohne bildhauerischen Schmuck), ab 1728: Einrichtung der Sammlungen der Kurfürstlichen Kunst- und Naturalienkammer im Zwinger (deshalb nun auch "Palais de Sciences" genannt), später auch der Kurfürstlichen Bibliothek (bis 1782 im Zwinger), 1732: Abbruch der Zuschauertribüne an der Elbseite des Zwingers, Bau einer Mauer mit Pforte, 1733: Abschluss des Zwingerbaus (nicht zuletzt, weil sich der höfische Repräsentationsstil unter dem Sohn Augusts des Starken, Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen, reg. 1733-1763, gewandelt hatte)
ab 1733: öffentliche Nutzung des Zwingerhofes durch Fußgänger, Reiter und Fuhrwerke, 1746: Bau eines hölzernen Privattheaters (1748 abgebrannt), Siebenjähriger Krieg (1756-1763): Nutzung als Wirtschaftshof und militärisches Magazin durch die preußische Besatzungsmacht, beim Beschuss durch die Reichsarmee stark beschädigt, später: Verhinderung des geplanten Rückbaus dank der Funktion als Aufbewahrungs- und Ausstellungsort für die Dresdner Kunstsammlungen, 1783: Beginn von Wiederherstellungsarbeiten unter der Leitung von Johann Daniel Schade, Ergänzung mit neuen Skulpturen der Bildhauer Baptista Dorsch, Thaddeus Ignaz Wiskotschill und Johann Ferdinand Feige vor allem an dem bis dahin noch unvollendeten Stadtpavillon (dem späteren Glockenspielpavillon), Sandsteinfassaden mit Ölfarbe gestrichen
1813 (Ende der Napoleonischen Kriege, Schlacht bei Dresden): erhebliche Beschädigung der Zwingerbauten, 1820: Neuanlage des Zwingerteiches im ehemaligen Festungsgraben der Bastion Luna der Stadtfestung, 1822: Trockenlegen und Zuschütten des Zwingergrabens vor den Langgalerien (im Rahmen des 1809 begonnenen Abbaus der Dresdner Stadtfestung) und Gestaltung als Grünanlage, 1826: Abbruch der an der Außenseite des Stadtpavillons hoch zum Obergeschoss führenden Freitreppe im Zuge des Ausbaus der Sophienstraße, 1843: Aufstellung des Bronzedenkmals für König Friedrich August I. von Sachsen (reg. 1763 bis 1806 als Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen, dann bis 1827 als sächsischer König) im Zwingerhof (hier bis 1929, dann neben dem Japanischen Palais, seit kurzem vor dem Ständehaus stehend), 1849 (Dresdner Maiaufstand): Brandvernichtung der südlichen Teile des Zwingers mit dem Stadtpavillon (auch Pöppelmanns Opernhaus verbrannte), ab 1852: Wiederaufbau der zerstörten südlichen Zwingerteile, barocke Ergänzungsbauten an den Südfassaden des Zwingers durch Oberlandbaumeister Karl Moritz Haenel (um das äußere Bild der Anlage nach dem Wegfall des Opernhauses abzurunden), bis 1854: Abschluss der Elbseite mit der Gemäldegalerie (Sempergalerie), 1856: Wiederaufbau des Stadtpavillons, Statue des Herkules mit der Keule durch eine Kopie des auf dem Wallpavillon stehenden Herkules mit der Weltkugel ersetzt, Überstreichen des Sandsteins mit Ölfarbe, 1880-1898: Restaurierung des Zwingers (der Einsatz von Portlandzement, Eisenklammern und Ölfirnis beschleunigte allerdings den Verfall des Sandsteins)
1924 bis 1936: Restaurierung der Zwingerbauten durch die Zwingerbauhütte unter der Leitung von Hubert Georg Ermisch (Bildhauer: Georg Wrba, Paul Polte und Alexander Höfer), 1926: erste Zwingerserenade, Wiedereinweihung als Festplatz, 1928: Gestaltung des Zwingerhofes mit vier Springbrunnen (Wasserparterres) nach Pöppelmanns Plänen, 1929: Wiederausschachtung des Zwingergrabens und Rekonstruktion der Holzbrücke zum Kronentor nach historischen Darstellungen (Verbindung des Zwingergrabens mit dem Zwingerteich erst nach 1945), 1936: Installation des Glockenspiels aus Meissener Porzellan® (schon von Pöppelmann geplant) im Stadtpavillon - nun Glockenspielpavillon genannt
Februar 1945: Zerstörung des (gerade erst restaurierten) Zwingers durch die englisch-amerikanischen Bombenangriffe (Vernichtung des Wallpavillons und des Nordwestflügels der Gemäldegalerie durch Sprengbomben, Brandvernichtung der anderen Pavillons und Galerien, nur das geschützt gelegene Nymphenbad blieb weitgehend verschont), Sommer 1945: Beginn der Sicherung der Ruine und Bergung wertvoller Bauteile, 1945: Beginn des Wiederaufbaus (mithilfe der erhalten gebliebenen Unterlagen der Zwingerbauhütte und der Erfahrung der noch lebenden Mitarbeiter der 1936 vollendeten Zwingerrestaurierung), 1951: Tod von Hubert Ermisch, Leiter des Wiederaufbaus war nun Max Zimmermann, äußerliche Fertigstellung von Kronentor und Langgalerien, 1952/53: äußerliche Fertigstellung des Mathematisch-Physikalischen Salons und des Glockenspielpavillons (mit einem neuen Glockenspiel mit 40 Glocken, gefertigt in der Porzellan-Manufaktur Meißen), bis 1954: äußerliche Wiederherstellung des Wallpavillons, des Französischen Pavillons und der Wasserspiele des Nymphenbades, 1955: Beginn des Wiederaufbaus der Gemäldegalerie (Sempergalerie): Fertigstellung des Ostflügels schon 1956 (zur 750-Jahr-Feier Dresdens) und 1960 des Westflügels, Einrichtung der Werkstatt für Gemälderestaurierung und der Direktion der Gemäldegalerie im Erdgeschoss des Deutschen Pavillons und in der benachbarten Bogengalerie, 1964: Abschluss des äußerlichen Wiederaufbaus des Zwingers (ab 1962 unter der Leitung von Arthur Frenzel), bis heute: (vereinfachte) Wiederherstellung der Innenausstattung und vieler Details des Zwingers, 1989/90: umfassende Sanierung des Kronentors |
 Bild: Wasserbecken oberhalb der Kaskade des Nymphenbades im Winter
 Bild: Außengiebel des Glockenspielpavillons
 Bild: Glockenspielpavillon, aus Richtung Altstädter Wache (Theaterplatz) gesehen
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