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Königstraße

Haus an der KönigstraßeDie Königstraße wie auch die von ihr abzweigende Rähnitzgasse zeigen sich heute, nach einer umfassenden Sanierung, wieder als schöne Barockstraßen. Ihre Edelboutiquen, Designerläden und vornehmen Cafés laden zum Bummeln ein.
Der verheerende Stadtbrand von 1685 hatte das rechtselbische Altendresden nahezu vollständig vernichtet. August der Starke ließ diesen nun Neue Königstadt (später einfach Neustadt) genannten Stadtteil im Stil des Barock neu aufbauen. Zu den in jener Zeit neu angelegten barocken Prachtstraßen gehört die zwischen 1722 und 1732 gebaute Königstraße.

Restaurierte Fassade eines Hauses an der Königstraße Mit dem Entwurf der etwa 340 m langen und 30 m breiten, sich zwischen dem Holländischen Palais (Vorgänger des Japanischen Palais) und dem Schwarzen Tor (ab 1811 Albertplatz) erstreckenden Königstraße wurde der berühmte Barock-Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann (Schöpfer des Dresdner Zwingers) beauftragt. Er gab den Häuserfassaden eine einheitliche Linienführung und Farbgestaltung. Schon im ersten Baujahr bepflanzte man die Straße mit Linden.
Das westlich der Dreikönigskirche gelegene Viertel an der Rähnitzgasse und der Obergrabenstraße überstand die Bombenangriffe im Februar 1945 glimpflich. Es ist das einzige erhalten gebliebene geschlossene Wohnensemble der bürgerlich-sächsischen Barockarchitektur Dresdens. Aus dem Wechsel von Enge und Weite ergeben sich hier reizvolle räumliche Kontraste.

Restaurierte Hausfassaden an der Königstraße
In der Zeit der DDR wurde die Königstraße unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten als Mischgebiet rekonstruiert, d.h., zwischen die alten Gebäude fügte man auch Neubauten ein. Dennoch wirkte die Straße streckenweise sehr vernachlässigt. Erst nach 1990 begann eine umfassende Restaurierung und Rekonstruktion der Hausfassaden nach alten Plänen. Einige der barocken Fassaden, die chrakteristische Schmuckelemente und gelegentlich Jahreszahlen wie 1733 oder 1740 zeigen, stammen aus alter Zeit, andere wurden rekonstruiert.

Blick durch die Königstraße zum Japanischen Palais

Bild: Blick durch die Königstraße zum Japanischen Palais


Das im Jahr 1994 rekonstruierte Haus Nr. 5a ist nach Akademieprofessor Philipp Daniel Lippert benannt, dem Verwalter der Antikensammlung der Kunstakademie. Er bewohnte das Haus ab 1775. Auch die Häuser Nr. 10 und 12 sind wertvolle Zeugnisse der Barockgeschichte. Die Häuser an der Dreikönigskirche Nr. 3 und 5 und in der Rähnitzgasse Nr. 8 und 10 stammen sogar noch aus der Anfangszeit der "Neuen Königstadt". Ihre Erdgeschosse könnten auch schon den Stadtbrand von 1685 überstanden haben.

Nieritzdenkmal
Die Nieritzstraße wurde im Jahr 1844 in geschlossener Bauweise angelegt. In der Nähe steht das zwischen 1876 und 1878 von Gustav Kietz geschaffene Nieritzdenkmal, eine Marmorbüste für den seinerzeit sehr beliebten Dresdner Jugendschriftsteller Karl Gustav Nieritz (1795-1876).



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