Dresden und Sachsen
Inhalt
Landkarte
Einführung
Geschichte
Dresden
Stadtplan
Einführung
Stadtgeschichte
Staatl. Kunstsammlungen
Schlosskomplex
Theaterplatzbereich
Brühlsche Terrasse
Neumarktbereich
Altmarktbereich
Innere Vorstädte Altstadt
Innere Neustadt
Elbe, Elbbrücken
Stadtteile Nordwest
Stadtteile Nord
Stadtteile Nordost
Stadtteile Ost
Stadtteile Südost
Stadtteile Süd
Stadtteile Südwest
Stadtteile West
Dresdner Umland
Oberlausitz

Links
Angebote
Buch, CD
Impressum

Copyright

Texthinweis Landeskundlicher Reiseführer
StartseiteLandeshauptstadt Dresdendresden-und-sachsen.de
Stadtteile Nord
SeitenLeipziger Vorstadt | Antonstadt | Radeberger Vorstadt | Elbschlösser | Albertstadt | Dresdner Heide | Hellerau | Wilschdorf | Rähnitz | Klotzsche | Weixdorf | Langebrück-Schönborn

Stadtteil Rähnitz
Aus der Geschichte von Rähnitz
1268: urkundliche Ersterwähnung des Straßenangerdorfes als Ranis (altsorbisch: Ort des Ranisch), Wohnort von Bauern und zahlreichen Bauhandwerkern (arbeiteten auf Dresdner Baustellen, ein kleiner Landbesitz ermöglichte ihnen oft die teilweise landwirtschaftliche Selbstversorgung), 1547 (nach der Reformation): Auflösung des Oberen und des Niederen Vorwerks Knapsdorf (nördlich von Rähnitz gelegen, die Knappsdorfer Straße erinnert daran) und Eingliederung des Vorwerkslandes überwiegend in die Rähnitzer Flur und zum Teil in die Marsdorfer Flur, Zuordnung der Klöppelgemeinde (Teil von Rähnitz, man rief die Bewohner hier durch Klöppelläuten zur Arbeit) zum Amt Moritzburg und der "Bullengemeinde" zum Rittergut Döhlen (bei Freital, zum Amt Dresden gehörend, Fron- und Holzdienste für das Kammergut Döhlen erst 1840 mit dem Ende der Patrimonialgerichtsbarkeit aufgehoben), 1539: Zuordnung zur Kirchgemeinde Reichenberg, 1804: Umbau einer alten Bockmühle in die Holländermühle (in Steinbauweise errichtete Windmühle auf der Rähnitzer Höhe, beliebtes Dresdner Ausflugsziel mit kleiner Gaststätte und Aussichtsturm, 1935 beim Bau des Flugplatzes Klotzsche abgebrochen), 1813 (während der Napoleonischen Kriege): Gefecht zwischen Russen und Franzosen auf der Rähnitzer Höhe (Gedenkstein), 1828: Bau der Meridiansäule (10 m hoher geodätischer Messpunkt im Süden von Rähnitz, volkstümlich "Butterstampe" genannt) durch Wilhelm Gotthelf Lohrmann (Dresdner Astronom und Geodät), ab 1890: Bau eines vorstädtischen Wohnviertels südlich des Dorfes, 1899: Anlage eines Friedhofes, 1904: Bau einer kleinen Kapelle (für diese Gegend typische Dorfkirche mit Dachreiter), 1919: Vereinigung mit Hellerau (ab 1938 Hellerau II genannt), 1934/35: Bau des Flughafens Dresden-Klotzsche zum Teil auch auf Rähnitzer Flur, 1938: Bau der Autobahn im Rähnitzer Gebiet, 1945: Umbenennung der alten Dorfstraße in Bauernweg (hier blieben Zwei- und Dreiseithöfe sowie alte Häusleranwesen erhalten, darunter einige Fachwerkhäuser), 1945: Umwandlung einer älteren Firma in das Draht- und Federnwerk "Am Torfmoor 3", 1950: Eingemeindung nach Dresden, Zeit der DDR: landwirtschaftliche Großgenossenschaft (etwa 1.300 ha Land, Rinder-, Schweine- und Geflügelzucht in großen Stallanlagen, Verwaltung ab 1957 in der ehemaligen Rähnitzer Gaststätte "Erbgericht"), nach 1990: Aufbau des Gewerbegebietes "Airport-Park" nahe der Autobahn, 2002: Inbetriebnahme eines der weltweit größten Maskenwerke der Mikroelektronik-Industrie


SeitenLeipziger Vorstadt | Antonstadt | Radeberger Vorstadt | Elbschlösser | Albertstadt | Dresdner Heide | Hellerau | Wilschdorf | Rähnitz | Klotzsche | Weixdorf | Langebrück-Schönborn


  nach oben

Landeskundlicher Reiseführer